Im Gegensatz zu früher, als eine Schaumgummimatratze noch billig und von minderwertiger Qualität war, gibt es heute die Kaltschaummatratze, eine Innovation der letzten Jahre.
Die Kaltschaummatratze besteht zumeist aus einem PUR-Kaltschaum/Visco-Matratzenkern.
Auch bei dieser Matratze gibt es Qualitätsunterschiede. Diese hängen vom Raumgewicht, von der Art des eingearbeiteten Profils und der Qualität der Ummantelung ab.
Das Raumgewicht (RG) bezeichnet die Dichte des Kerns der Kaltschaummatratze und wird in Kilogramm pro Kubikmeter angegeben. Als qualitativ hochwertig gilt ein RG von mindestens 50 kg oder mehr pro Kubikmeter. Diese Angaben sind auf dem Etikett der Kaltschaummatratze ersichtlich. Sollten auf dem Etikett Angaben bezüglich des RG fehlen, können Sie sich sicher sein, dass es sich um eine minderwertige Kaltschaummatratze handelt, von deren Kauf Sie besser Abstand nehmen.
Nur gute Kaltschaummatratzen erhalten schnell ihre Ausgangsform wieder, das heißt, durch das Körpergewicht entstandene Vertiefungen richten sich schnell wieder auf. Lassen Sie sich nicht durch eine harte Beschaffenheit der Kaltschaummatratze, die eine gute Qualität vortäuschen soll, täuschen. Das gilt auch im umgekehrten Fall. Einziger zuverlässiger Qualitätsbeweis ist die Angabe des RG auf dem Etikett.
Die Vorteile einer guten Kaltschaummatratze sind vielfältig:
Sie passt sich sehr gut dem Körper an, macht keinerlei Geräusche, sie ist punktelastisch, stellt sofort ihre Ausgangsform wieder her, sie ist kaum anfällig für Milbenbefall und hat eine lange Lebensdauer.
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